Audi

Wie Audi mit scoutbee in nur 7 Wochen ein komplexes Lieferantenscouting für umweltfreundliche Zugmaschinen durchführte

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7

Wochen Projektzeitraum

180x

mehr Lieferanten

6

Stunden aufgewendete Zeit

 

 

Unternehmen

  • Der Audi Konzern ist einer der weltweit führendenHersteller von Premium-Automobilen
  • Audi steht für sportliche Fahrzeuge, hohe Verarbeitungsqualitätund fortschrittliches Design – für “Vorsprungdurch Technik”.
  • Nachhaltigkeit ist für Audi ein Synonym für Zukunftsfähigkeit

Die Ausgangslage

  • Audi AG den Umstieg von dieselgetriebenenIndustriezugmaschinen auf umweltfreundlichereLösungen

Zielsetzung

  • Beschaffung eines hochkomplexen Industrieprodukts: umweltfreundliche Zugfahrzeuge
  • Suche nach neuen Lieferanten für ein elektromotorisch angetriebenes Fahrzeug
  • Screening eines Nischenlieferantenmarktes
  • Evaluierung möglicher passender Lieferanten für Verhandlungen und Vertragsabschlüsse
  • Anderer Ansatz für das Lieferanten-Scouting, um den langwierigen Beschaffungsprozess deutlich zu verkürzen

Die Lösung

  • 57 potenzielle Lieferanten für elektrische Industrie-Zugmaschinen auf Longlist
  • Innerhalb von nur 7 Wochen haben 7 Lieferanten ein Angebot für das von der Audi AG gesuchte Fahrzeugabgegeben
  • Gesamter Zeitaufwand des verantwortlichen Einkäufers für dieses Projekt: 6 Stunden
  • Screening von 180 mal mehr Lieferanten in einem Bruchteil der Zeit, die für herkömmliches Lieferanten-Scouting benötigt wird

Profitieren durch die smarte Lieferantensuche

Die Zusammenarbeit zwischen Audi und scoutbee gehtauf das Frühjahr 2017 zurück – und sie hätte an keinem denkwürdigeren Ort für Innovation starten können. Das damals noch neue deutsche Startup, scoutbee – vertretendurch die Mitgründer Gregor Stühler und Christian Heinrich – präsentierte seine marktreife Supplier Discovery Suite auf dem Captivate Startup Pitch im Silicon Valley.

Die Gründer wussten jedoch nicht, dass ein bestimmter Teilnehmer, nämlich der renommierte deutsche Automobilhersteller Audi, das Startup-Umfeld auf revolutionäre, technologische Neuheiten durchsuchte. Und für ein Unternehmen, das so sehr auf die Zusammenarbeit mit Lieferanten baut wie Audi, war die auf großen
Datenmengen basierende smarte Lieferantensuche von scoutbee genau das richtige Tool für einen verbesserten digitalen Einkauf.

Audi ist schon immer eine der Firmen, die als Vorreiter für Innovationen gilt. Die Entscheidung, Beschaffungsprozesse mit Hilfe von KI und Big Data zu optimieren, schien daher der nächste große Schritt in einer Branche zu sein, die nicht nur stark umkämpft ist, sondern in der Wettbewerbsvorteile auch aufgrund dem Einsatz neuer Technologien entstehen.

Die ersten Projekte mit smarter Lieferantensuche

Audi war sich dem eigenen Leitsatz „Vorsprung durch Technik“ bewusst und erkannte schnell die potentiellen Einsparungen, die mit dem Einsatz von KI bei der Lieferantensuche entstehen würden.

„Wir erkannten, dass scoutbee das Potential hat unsere globalen Beschaffungsprozesse durch den Einsatz von KI zu vereinfachen. Und wir wollten diese Technik zu unserem Vorteil nutzen“, so Kathrin Schwinghammer, verantwortliche Projektleiterin für digitales Lieferantenscouting bei Audi. „Unser Ziel ist es, neue Technologien zu adaptieren. In scoutbee sahen wir eine disruptive Kraft, von der unsere globalen Beschaffungsvorgänge profitieren würden.“

Einige Monate und dutzende erfolgreich abgeschlossene Lieferantenscoutings später hatte Audi bereits erhebliche Kosteneinsparungen erzielt. Während des gesamten Jahres 2017 hatte der Automobilhersteller durch scoutbee ein breites Sortiment von Serien- und Einzelteilen bis hin zu komplexen Systemen und Innovationen beschafft. Doch Audi hatte nicht nur entscheidende Materialeinsparungen erzielt. Ein weiterer wichtiger Vorteil war die Zeitersparnis in den Beschaffungsprozessen. Im Durchschnitt benötigte ein strategischer Einkäufer weniger als einen Arbeitstag, um ein Angebot eines neuen passenden Lieferanten zu bekommen.

Darüber hinaus konnte Audi sein Lieferantenportfolio durch scoutbee kontinuierlich erweitern und damit wertvolle Einblicke in seine Lieferantennetzwerke gewinnen.

Wir erkannten, dass scoutbee das Potential hat unsere globalen Beschaffungsprozesse durch den Einsatz von KI zu vereinfachen. Und wir wollten diese Technik zu unserem Vorteil nutzen. In nur wenigen Wochen hat scoutbee es geschafft, eine Vielzahl an Lieferanten zu finden, die auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten waren. Es ist schnell, effizient und zuverlässig. Neben wesentlichen Kosteneinsparungen war die Transparenz unserer Supply Chains, die wir durch die Nutzung der künstlichen Intelligenz gewannen, erstaunlich.

Kathrin Schwinghammer, Projektmanager AUDI AG

Von der Lieferantensuche zur Datenkooperation

Mit dieser effizienten und fruchtbaren Partnerschaft entschied Audi, noch einen Schritt weiter zu gehen. Durch die Entwicklung der Datenkooperation mit scoutbee bekommt der Automobil-Riese Zugang zu ganzheitlichen 360 Grad Lieferantenprofilen und vertiefte Einblicke in Lieferantenaktivitäten, -beziehungen, -partnerschaften und -netzwerke.

Zukunftspläne

Audi und scoutbee haben einen langen Weg zurückgelegt, aber 2019 ist alles andere als das Ende ihrer Zusammenarbeit. Da scoutbee seine smarte Lieferantensuche kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert, ergeben sich neue Möglichkeiten, die Beschaffungsprozesse von Audi weiter zu beschleunigen. Anstatt von Fall zu Fall zusammenzuarbeiten, planen die Unternehmen kontinuierlich Lieferanten zu suchen. So sorgt scoutbee für eine stetige Zufuhr neuer Daten, sodass Audi rund um die Uhr auf dem aktuellsten Stand der Lieferantendaten ist. Darüber hinaus fungiert scoutbees KI als eine Art Lieferantenmarkt-Feed: Wenn ein Lieferantenwechsel profitabel ist, kann dieser auch ohne initiative Suche eines Einkäufers von scoutbee vorgeschlagen werden. Weiterhin hat Audi damit im Falle eines Lieferantenausfalls ständig Lieferanten auf Reserve.

Über Audi AG

Der Audi Konzern gehört mit seinen Marken Audi, Ducati und Lamborghini zu den erfolgreichsten Automobil- und Motorradherstellern im Premiumsegment. Er ist in über 100 Märkten weltweit vertreten und produziert an 18 Standorten in 13 Ländern. Zu den 100 prozentigen Tochterunternehmen der AUDI AG gehören die Audi Sport GmbH (Neckarsulm),
die Automobili Lamborghini S.P.A. (Sant’Agata Bolognese, Italien) und die Ducati Motor Holding S.P.A. (Bologna, Italien).

Im Jahr 2018 lieferte der Audi Konzern rund 1.812.000 Automobile der Marke Audi, 5.750 Sportwagen der Marke Lamborghini und 53.004 Motorräder der Marke Ducati an Kunden aus. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte die AUDI AG einen Gesamtumsatz von 60,1 Mrd. € und ein operatives Ergebnis von 5,1 Mrd. €. Derzeit arbeiten weltweit rund 90.000 Menschen für das Unternehmen, davon mehr als 60.000 in Deutschland. Audi setzt auf nachhaltige Produkte und Technologien für die Zukunft der Mobilität.

Case Study

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